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18.03.2026

Fitnessbranche freut sich über Rekordwerte

Fitnessbranche freut sich über Rekordwerte

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Eckdaten der deutschen Fitnesswirtschaft 2026

Die deutsche Fitness- und Gesundheitsbranche setzt ihren Wachstumskurs fort und erreicht neue Bestwerte. Dies zeigt die aktuelle Studie „Eckdaten der deutschen Fitnesswirtschaft 2026“, die der DSSV e. V. gemeinsam mit Deloitte und der DHfPG veröffentlicht und am 18. März vor etwa 120 Gästen in Düsseldorf zusammen mit der FIBO präsentiert hat.

Mit 12,36 Millionen Mitgliedern, einem Nettoumsatz von 6,25 Milliarden Euro und 9.647 Fitness- und Gesundheitsanlagen präsentiert sich die Branche wirtschaftlich stark und gesellschaftlich relevanter denn je. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass die Erhebung auf Grundlage eines neuen Datensatzes stattfand. Ein Teil des Wachstums hat demnach statistische Gründe.


Die wichtigsten Eckdaten im Überblick: 

  • Mitglieder: 12,36 Mio. (+5,6 %)
  • Umsatz: 6,25 Mrd. EUR netto (+7,4 %)
  • Anlagen: 9.647 (+5,7 %)
  • Mitarbeitende: rund 167.100 Beschäftigte (+6,0 %)
  • Marktdurchdringung: 14,8 Prozent (+1,0 2024)
  • Aggregatoren: 1,47 Mio. Mitglieder-Äquivalente durch Aggregatoren (+21,5 %)

Weiteres Kettenwachstum

Der durchschnittliche monatliche Mitgliedsbeitrag liegt branchenweit bei 48,55 Euro (brutto). Knapp ¾ der Verträge werden im Studio abgeschlossen. Die Fluktuationsquote stieg erstmal wieder seit 2022 auf 25%, wohl auch aufgrund flexiblerer Angebote.

Die Ketten legten bei der Anzahl der Anlagen um 12,6% zu, aber es gibt auch mehr Einzelbetriebe als 2024. Der Blick auf Special Interest ergibt, dass die Anzahl der EMS-Studios erneut gesunken ist. Beim Blick auf die Positionierung zeigt sich im Hinblick auf Gesundheit erneut ein leichter Rückgang

Aggregatoren sind im Markt fest etabliert: 76,1 Prozent der Anlagen in Deutschland sind bereits an mindestens ein entsprechendes Netzwerk angebunden.

Hohe Investitionsbereitschaft und positiver Ausblick

Neben der Ausbildung ihres Personals investieren Betreiber weiterhin stark in ihre Anlagen und Infrastruktur. Im Jahr 2025 belief sich das Investitionsvolumen der Branche auf rund 798 Millionen Euro (netto), was über alle Anlagen hinweg durchschnittlich Investitionen in Höhe von 83 Tausend Euro (netto) pro Anlage entspricht. Rund 80 % der Betriebe planen im Jahr 2026 Investitionen zu tätigen.

Etwa zwei Drittel der Anlagen erwarten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation.

Redaktion


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